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Kaufverhalten

 

"Wie nie zuvor sind wir für eine Vielzahl von Unternehmen gerade damit befasst, einerseits das Pricing zu optimieren, andererseits aber auch die Markenstärke auszubauen. Auf der Marktseite der Unternehmen sind dies gerade absolute Kernthemen.", sagt Kai Howaldt, Leiter des Kompetenzzentrums Marketing & Sales bei Roland Berger Strategy Consultants. "Marke als dominierendes, bewusstes Entscheidungskriterium hat in nur fünf Jahren quer durch alle Branchen dramatisch abgenommen", sagt Ingmar Brunken, Studienautor und Principal bei Roland Berger. Am stärksten machte sich dieser Trend einer aktuellen Roland Berger Studie zufolge bei Schuhen (-11,6 Prozent), Wein (-7,4 Prozent) und dem für die deutsche Wirtschaft so wichtigen Automobil (-9,1 Prozent) bemerkbar. "Gleichzeitig steigt die Preisempfindlichkeit der Verbraucher teils drastisch." Dies betrifft etwa Computer (+8,8 Prozent), Softgetränke (+7,6 Prozent) und erneut das Auto (+9,0 Prozent). "Es überrascht, dass die Verbraucher selbst bei den eher emotional gekauften Modeartikeln immer stärker auf den Preis achten." ??Der Anteil der preisorientierten Kunden wuchs hier mit 13,1 Prozent sogar am stärksten. "In besonders hart umkämpften Branchen zeigt sich, wohin die Reise nun auch in anderen Märkten geht: Beim Flugverkehr, bei Kaffee, Banken oder Telekommunikation - überall verlieren diejenigen Markenanbieter an Boden, die sowohl das eigentliche Pricing als auch ihre Preiskommunikation nicht im Griff haben."


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